Möbelhaus-Abzocke: Woran Sie Fake-Schnäppchen erkennen

19. Sep 2017

In Möbelhäusern locken die Verkäufer gerne mit vermeintlich günstigen Preisen, tollen Rabatten und besonderen Aktionen. Allerdings ist eine Abzocke in Möbelhäusern gar nicht so selten, wie viele Verbraucher annehmen. Einige Möbelverkäufer verfolgen Abzocke-Strategien, um Sie zu einem Kauf zu bewegen, obwohl Sie dabei gar nicht wirklich sparen. Wenn Sie auf der Suche nach neuen Möbeln für Ihr Heim sind, sollten Sie sich in den Möbelgeschäften daher immer mit einem gesunden Misstrauen umsehen. In den folgenden Abschnitten erläutern wir Ihnen die häufigsten Abzocke-Tricks der Möbelverkäufer, damit Sie in Zukunft beim Möbelkauf wirklich Geld sparen können.

Die häufigsten Tricks der Möbelhäuser

Möbelhäuser stehen alle vor demselben Problem: Die wenigsten Menschen kaufen ständig neue Einrichtungsstücke wie Stühle, Tische, Betten oder Schränke. Deshalb sind die Möbelverkäufer bemüht, das Kaufinteresse zu erhöhen. Nicht alle greifen dabei aber zu fairen Strategien, sondern bedienen sich Maßnahmen, die man durchaus als Abzocke bezeichnen kann.

Sonderverkaufs-Aktionen sind in Möbelhäusern keine Seltenheit. Sie sollen der Kaufmüdigkeit der Verbraucher entgegenwirken. Die Gründe für derartige Sonderverkäufe sind teilweise sehr abstrus. Jede Woche flattern andere Prospekte mit angeblichen Sonderangeboten ins Haus, beispielsweise wegen eines Umbaus, eines Wasserschadens oder eines Jubiläums. In derartigen Fällen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es lediglich Fake-Angebote sind. Diese Vorgehensweise ist nicht erlaubt und sollte zur Anzeige gebracht werden, da die Möbelhäuser dafür zumindest mit einer Abmahnung bestraft werden können.

Auch sogenannte Fantasiepreise sind in Deutschland verboten. Dabei geben die Verkäufer den Möbeln ausgedachte Preise, die groß und auffällig in einer Signalfarbe durchgestrichen werden. Daneben werden die günstigeren Preise ausgezeichnet, die aber weit davon entfernt sind, wirklich preiswert zu sein. Diese Vorgehensweise kann aufgrund der arglistigen Täuschung der Verbraucher ebenfalls mit hohen Bußgeldern geahndet werden.

Ein weiterer Trick, der nicht nur bei Möbelhäusern sehr beliebt ist, besteht darin, in Prospekten mit großformatiger Schrift für Sonderpreise Werbung zu machen. In kleiner, kaum leserlicher Schrift werden dann daneben alle Ausnahmen aufgelistet, für die der Schnäppchenpreis nicht gilt. Der vergünstigte Preis gilt oft nur unter bestimmten Voraussetzungen, die auf dem Prospekt aber kaum zu finden sind. Ein Beispiel: Sie erhalten den Stuhl zum günstigen Preis nur, wenn Sie direkt vier Stück kaufen.

Zu guter Letzt versuchen einige Möbelhäuser auch, die Vergünstigungen, die aufgrund der Sonderpreise entstehen, an anderer Stelle wieder reinzuholen. Dafür werden einfach versteckte Zusatzkosten erhoben. Häufig wird beispielsweise die Lieferung teurer oder es entstehen höhere Kosten für den Aufbau der Möbel.

Wie Sie beim Möbelkauf wirklich Geld sparen

Grundsätzlich legen wir Ihnen die folgenden Tipps ans Herz, damit Sie bei Ihrem Möbelkauf wirklich Geld sparen können:

  • Verschaffen Sie sich eine Preisübersicht, bevor Sie ein Möbelhaus aufsuchen, um zu wissen, welche Preise realistisch sind.
  • Gehen Sie nach den Möbelmessen einkaufen, weil die Möbelhäuser dann neue Ware angefordert haben und Platz schaffen müssen. Deshalb verkaufen sie die Lagerware preiswerter.
  • Nicht selten sind die ausgezeichneten Preise sehr hoch, weshalb es sich lohnt, in Möbelhäusern um den Preis zu feilschen. Oftmals sind einige 100 Euro Preisersparnis möglich, wenn Sie geschickt über den Preis verhandeln.
  • Kaufen Sie online, aber vergleichen Sie vorher die Preise! Dies klappt besonders einfach mit einer Preissuchmaschine.
  • Auch in speziellen Möbelportalen können Sie online oft tolle Schnäppchen ergattern. So vereint das Möbelportal Livingo beispielsweise direkt mehrere Möbel-Onlineshops auf einer einzigen Website. Dabei profitieren Sie nicht nur von einer größeren Auswahl, sondern auch von günstigen Preisen.
  • Suchen Sie sich Ihre Möbel in einem Möbelhaus-Outlet, denn dort finden Sie preiswerte Möbelstücke. Solche Outlets gibt es in vielen deutschen Großstädten, aber auch im Internet.

Sie sehen, Sie können beim Möbelkauf in der Tat Geld sparen, solange Sie nicht auf die Abzocke-Tricks der Händler reinfallen.

Partnerbörse Elitepartner wird verklagt

30. Aug 2013

Update:

Das Landgericht Hamburg hat eine einstweilige Verfügung gegenüber der Verbraucherzentrale erlassen (Quelle: gruenderszene.de). Diese besagt dass die Verbraucherzentrale bestimmte Äußerungen nicht mehr verbreiten darf.

Verbraucherschützer werfen Elitepartner vor, Nutzern das Widerrufsrecht zu verwehren und Rechnungen zu versenden. Die Dating-Plattform hält dagegen, dass die Betroffenen vor dem Widerruf intensiv Nachrichten an Mitglieder versandt hätten. (Quelle golem.de)

Elitepartner wehrt sich mit einer öffentlichen Pressemitteilung.

Der Vorgang:

  • Ein Benutzer der Seite meldete sich an für 2 Jahre mit 298,80 Euro Kosten
  • er verschickt Nachrichten (insgesamt 110 Stück)
  • Nach einigen Tagen macht er vom Widerrufrecht gebrauch
  • Elitepartner schickt eine Rechnung über 224,10 Euro für die Nutzung wobei sich der angefallene Betrag aber auf 2.979 belief

Die Kosten ergeben sich wie folgt:

  • 15 Euro pro gesendeter Nachricht
  • 35 Euro pro gelesener Nachricht
  • 59 Euro für ein detailliertes Persönlichkeitsprofil
  • 15 Euro für einen Ratgeber zur Online-Partnersuche
  • 30 Euro für einen Premium Profilcheck

Der sogenannte Wertersatz beim Widerruf ist vom Gesetzgeber vorgesehen und in der gesamten Online-Branche gängige Praxis”
“Wenn jemand online neue Reifen kauft, etliche Kilometer fährt und sie dann fristgerecht zurückschickt, muss er auch einen Wertbeitrag für die Nutzung leisten.”
Jost Schwaner, Geschäftsführer von Elitepartner

Warenhaus Outlet Abzocke?

28. Mar 2013

Sind Outlet Läden wirklich Abzocke? Dieser Frage wollen wir auf den Grund gehen.

Haben Sie schonmal in einem Online Warenhaus Outlet eingekauft? Nein, aber sicherlich in einem Warenhaus Outlet. Denn diese gibt es ja wie Sand am Meer und nahezu täglich kommen neue Outlet Warenhäuser dazu. Teilweise werden sogar Verkehrschilder aufgestellt mit dem Hinweis auf ein Designer Outlet, damit der Kunde auch ja dahin findet.

Und auch Online werden es immer mehr. So gibt es Unternehmen die nichts anderes als ein Outlet betreiben wie zum Beispiel Limango (http://www.limango-outlet.de/).

Doch was wird hier genau angeboten? Und was ist ein Online Outlet? … weiterlesen

National Inkasso GmbH und die Tele Billig Ltd

12. Mar 2013

Aktuell treibt die “National Inkasso GmbH” aus Düsseldorf Geld für die “Tele Billig Ltd” ein. Als Titel der Rechnung ist  “Deutschlands Telefonsexflatrate” genannt.

Die scheint nicht immer korrekt zu sein, man mag teilweise von Abzocke sprechen. Denn etliche Empfänger der Forderung haben keine Ahnung was sich hinter “Deutschlands Telefonsexflatrate” verbirgt. Dennoch wird wohl wieder häufig gezahlt werden, einfach um sich die Scham zu ersparen.

felixbeilharz.de hat die Forderung zum Anlass genommen und ein paar “nette” Worte zurück zu schreiben. hier ein kleiner Auszug:

  1. Das erste, letzte und einzige Mal, als ich bei einer Telefonsexhotline angerufen habe, war ich 14 und so aufgeregt, dass ich sofort aufgelegt habe, als die Dame am anderen Ende sich gemeldet hat.
  2. Mir ist schleierhaft, wie aus diesem kurzen Anruf und 16 Jahre später eine Hauptforderung von 90,00€ entstehen konnte. Ich bitte um Aufschlüsselung der Kostenzusammenstellung. Handelt es sich vielleicht um die Verzinsung?

Die “National Inkasso GmbH” ist bereits des öfteren im Zusammenhang mit ominösen Forderungen in Erscheinung getreten (Quelle). Angeblich hieß sie früher wecollect GmbH und hatte auch ihre Probleme mit dem Stellen von Forderungen (Quelle).

Update: Und sie ist immer noch aktiv. Nun fordern sie Geld von dem Verbraucherschutzportal online-businessportal.de (Quelle)

Um vor Inkasse in Zukunft gefeit zu sein bietet es sich an sich ein ordentliches Girokonto zuzulegen. Bei einer Bank welcher man vertraut und die das beste Preis/Leistungsverhältnis bietet. Welche Bank man hier nehmen sollte findet man am besten mit einem Finanzrechner heraus (z. B. auf www.im-vergleich.de) und kann dort alle wichtigen Informationen übersichtlich anschauen.

Abzocke auf dem Flughafenparkplatz

22. Aug 2012

Da will man mal günstig in den Urlaub fliegen, bucht einen Flug von einem etwas weiter entfernten Flughafen, fährt mit dem Auto hin und zack schlagen neue Gebühren auf. Die Gebühren für den Parkplatz direkt am Flughafen. Und diese können sehr hoch ausfallen.

Der ADAC testete hier einige Dienstleister und stellt Preissunterschiede der parkplatzgebühren von bis zu 150,- fest.

Der ADAC rät allen kostenbewussten Fluggästen, die ihr Auto während des Urlaubs am Abflughafen abstellen wollen, die Preise zu vergleichen. Durch frühzeitige Parkplatzreservierung lässt sich oft zusätzlich sparen. Häufig lohnt sich auch ein Blick auf die Online-Angebote privater Parkplatzanbieter in unmittelbarer Umgebung des Flughafens.

Die Shuttle-Parkplätze sind meist preiswerter. Sie liegen zwar nicht in unmittelbarer Nähe der Terminals, für einen zuverlässigen und vor allem kostenlosen Transfer vom Parkplatz zur Abflughalle ist jedoch immer gesorgt.

Das es auch günstig geht zeigt ein neuer Parkplatz am Flughafen Hannover: parkandflyhannover.de. Hier zahlt man für die ersten drei Tage lediglich 20 Euro.

Park & Fly Hannover bietet Ihnen eine kostengünstige Möglichkeit Ihr Fahrzeug in unmittelbarer Nähe ( ca. 1,5 KM / 5 Minuten ) zum Flughafen Hannover-Langenhagen sicher zu parken.

Eine (etwas ältere) Aufstellung zu Preise für Parkplätze in der Nähe von Flughäfen in Deutschland ist auf autobild.de zu finden. Weitere Spartipps zum Parken am Flughafen hat sat1 zur verfügung gestellt und sogar ein kleines Video gedreht.

Gesetz gegen Internet Abzocke tritt in Kraft

12. Aug 2012

Seit dem 1. August 2012 ist das Gesetz gegen Internet Abzocke gültig. Gemeint ist hierbei die Buttonlösung. Dies berichtet fr-online.de.

Doch ob nun alles besser wird ist noch unklar.

Ob das neue Gesetz tatsächlich lückenlos und schnell umgesetzt werde, sei noch fraglich, warnt Jutta Gurkmann vom Bundesverband der Verbraucherzentralen vzbv. Internet-Nutzer sollten in den nächsten Wochen erst mal weiter auf der Hut sein.

Eine Erklärung des Gesetzes ist in diesen Videos zu finden. Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

https://youtube.com/devicesupport

Bezahlbutton: Neues Gesetz gegen Internet-Abzocke

Was Händler wissen müssen ist in diesem Beitrag von epages.com ausführlich erklärt.

Über 300 Euro fürs Türöffnen – Schlüsseldienst Abzocke

2. Aug 2012

Ganz schön teuer der Schlüsseldienst. Bei einem Fall über den auf kn-online.de berichtet wird musste die über 70 Jahre alte Kundin insgesamt 321,90 Euro zahlen. Allein die Anfahrt ohne Öffnen wurde mit 100 Euro berechnet, verringerte sich durch das Öffnen jedoch auf 30 Euro. Jedoch kam dazu dann eine Einsatzpauschale mit 159 Euro. Hier darf gern Abzocke unterstellt werden, schließlich gibt es Urteile, die für ein einfaches Türöffnen zwischen 80 und 150 Euro außerhalb der normalen Arbeitszeit für angemessen erachten wie ein Jurist berichte. … weiterlesen

Shitstorm – Die Waffe der Verbraucher

16. Jul 2012

Was ist ein Shitstorm?

“Ein Shitstorm ( Empörungswelle) bezeichnet in der deutschen Sprache ein Internet-Phänomen, bei dem massenhafte öffentliche Entrüstung sachliche Kritik mit zahlreichen unsachlichen Beiträgen vermischt.”
Quelle: Wikipedia

„Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht“
Quelle: Duden

Inzwischen recht bekannt aus dem Internet mit prominenten Fällen (Top Shitstorms 2011) wie zum Beispiel die Guttenberg Affaire oder die Ing Diba Werbung mit der Wurst. Nun hat das Unternehmen feinheit (feinheit.ch) aus der Schweiz zwei Infografiken zum Thema veranschaulichen. … weiterlesen

Avanio / Funsurf24 GmbH wurde verurteilt

20. Jan 2010

Die Avanio Affäre ist zu Ende (wir berichteten über Call-by-Call Abzocke). Die Verbraucherzentrale sagte damals:

Nonsens und rechtlich nicht haltbar. Auf diese Weise kann keine Clubmitgliedschaft zustande kommen und eine monatlichen Zahlungspflicht begründet werden.

Erstmals aufgefallen war die Firma Avanio (später Funsurf24 GmbH) bereits 2005 als sie sehr kostengünstige Internetzugänge einfach um einee Mitgliedschaft für 4,50 Euro umwandelte (Quelle). Abgerechnet wurde als Posten “Verbindungen über callando Telecom GmbH”, “Verbindung über 01075 Telecom GmbH” oder “avanio Internetzugang”. Die Stiftung Warentest kritisierte das Vorgehen schon damals.

Seit dem wurde oft über das Thema diskutiert und man schätzt um die 800.000 bis zu 1.000.000 Betroffene. Die Ermittlungen dauerten über Jahre an. Im Jahr 2008 schließlich wird die Anklageschrift fertig und den Betreibern gewerbsmäßigen Betrug in 416 Fällen vorgeworfen. Schaden lediglich knapp 4 500 Euro.

Nun ist das Verfahren vor Gericht zu Ende und die Beteiligten wurden zu 50.000 Euro Strafe verurteilt. (Quelle)

Damit sind nun auch die folgenden Internet-Adressen abgeschaltet:

  • www.avanio.de
  • www.avanio.net
  • www.funsurf24.de
  • www.funsurf24.ne

BooCompany fordert Geld für Verbraucherschutzforum

11. Mar 2009

Soeben habe ich eine ganz dreiste Mail erhalten. Ich werde aufgefordert 150 Euro an BooCompany bzw Proinkasso GmbH zu zahlen.

Denn angeblich muss man nun für die Nutzung eines Verbraucherschutzforums bezahlen. Dieses Geld geht dann an den Staat. Komisch nur, dass ich es dann an die Proinkasso GmbH überweisen muss. Natürlich ist dem nicht so und unser Forum ist auch weiterhin kostenlos.

Hierbei handelt es sich natürlich nicht um BooCompany welche die Mails verschicken und Geld fordern. Ob es sich allerdings um die Proinkasso GmbH handelt, welche ja scheinbar das Geld bekommen ist nicht festzustellen. Als Namen kann man bei Überweisungen ja schliesslich alles mögliche angeben, somit muss dies nicht deren Konto sein. Laut dem BooCompany Forum haben diese nichts damit zu tun.

Hier einmal die gesamte Mail: … weiterlesen

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