Archiv für die ‘Rechnungen + Mahnungen’ Kategorie


Partnerbörse Elitepartner wird verklagt

30. Aug 2013

Update:

Das Landgericht Hamburg hat eine einstweilige Verfügung gegenüber der Verbraucherzentrale erlassen (Quelle: gruenderszene.de). Diese besagt dass die Verbraucherzentrale bestimmte Äußerungen nicht mehr verbreiten darf.

Verbraucherschützer werfen Elitepartner vor, Nutzern das Widerrufsrecht zu verwehren und Rechnungen zu versenden. Die Dating-Plattform hält dagegen, dass die Betroffenen vor dem Widerruf intensiv Nachrichten an Mitglieder versandt hätten. (Quelle golem.de)

Elitepartner wehrt sich mit einer öffentlichen Pressemitteilung.

Der Vorgang:

  • Ein Benutzer der Seite meldete sich an für 2 Jahre mit 298,80 Euro Kosten
  • er verschickt Nachrichten (insgesamt 110 Stück)
  • Nach einigen Tagen macht er vom Widerrufrecht gebrauch
  • Elitepartner schickt eine Rechnung über 224,10 Euro für die Nutzung wobei sich der angefallene Betrag aber auf 2.979 belief

Die Kosten ergeben sich wie folgt:

  • 15 Euro pro gesendeter Nachricht
  • 35 Euro pro gelesener Nachricht
  • 59 Euro für ein detailliertes Persönlichkeitsprofil
  • 15 Euro für einen Ratgeber zur Online-Partnersuche
  • 30 Euro für einen Premium Profilcheck

Der sogenannte Wertersatz beim Widerruf ist vom Gesetzgeber vorgesehen und in der gesamten Online-Branche gängige Praxis”
“Wenn jemand online neue Reifen kauft, etliche Kilometer fährt und sie dann fristgerecht zurückschickt, muss er auch einen Wertbeitrag für die Nutzung leisten.”
Jost Schwaner, Geschäftsführer von Elitepartner

National Inkasso GmbH und die Tele Billig Ltd

12. Mar 2013

Aktuell treibt die “National Inkasso GmbH” aus Düsseldorf Geld für die “Tele Billig Ltd” ein. Als Titel der Rechnung ist  “Deutschlands Telefonsexflatrate” genannt.

Die scheint nicht immer korrekt zu sein, man mag teilweise von Abzocke sprechen. Denn etliche Empfänger der Forderung haben keine Ahnung was sich hinter “Deutschlands Telefonsexflatrate” verbirgt. Dennoch wird wohl wieder häufig gezahlt werden, einfach um sich die Scham zu ersparen.

felixbeilharz.de hat die Forderung zum Anlass genommen und ein paar “nette” Worte zurück zu schreiben. hier ein kleiner Auszug:

  1. Das erste, letzte und einzige Mal, als ich bei einer Telefonsexhotline angerufen habe, war ich 14 und so aufgeregt, dass ich sofort aufgelegt habe, als die Dame am anderen Ende sich gemeldet hat.
  2. Mir ist schleierhaft, wie aus diesem kurzen Anruf und 16 Jahre später eine Hauptforderung von 90,00€ entstehen konnte. Ich bitte um Aufschlüsselung der Kostenzusammenstellung. Handelt es sich vielleicht um die Verzinsung?

Die “National Inkasso GmbH” ist bereits des öfteren im Zusammenhang mit ominösen Forderungen in Erscheinung getreten (Quelle). Angeblich hieß sie früher wecollect GmbH und hatte auch ihre Probleme mit dem Stellen von Forderungen (Quelle).

Update: Und sie ist immer noch aktiv. Nun fordern sie Geld von dem Verbraucherschutzportal online-businessportal.de (Quelle)

Um vor Inkasse in Zukunft gefeit zu sein bietet es sich an sich ein ordentliches Girokonto zuzulegen. Bei einer Bank welcher man vertraut und die das beste Preis/Leistungsverhältnis bietet. Welche Bank man hier nehmen sollte findet man am besten mit einem Finanzrechner heraus (z. B. auf www.im-vergleich.de) und kann dort alle wichtigen Informationen übersichtlich anschauen.

Über 300 Euro fürs Türöffnen – Schlüsseldienst Abzocke

2. Aug 2012

Ganz schön teuer der Schlüsseldienst. Bei einem Fall über den auf kn-online.de berichtet wird musste die über 70 Jahre alte Kundin insgesamt 321,90 Euro zahlen. Allein die Anfahrt ohne Öffnen wurde mit 100 Euro berechnet, verringerte sich durch das Öffnen jedoch auf 30 Euro. Jedoch kam dazu dann eine Einsatzpauschale mit 159 Euro. Hier darf gern Abzocke unterstellt werden, schließlich gibt es Urteile, die für ein einfaches Türöffnen zwischen 80 und 150 Euro außerhalb der normalen Arbeitszeit für angemessen erachten wie ein Jurist berichte. (more…)

BooCompany fordert Geld für Verbraucherschutzforum

11. Mar 2009

Soeben habe ich eine ganz dreiste Mail erhalten. Ich werde aufgefordert 150 Euro an BooCompany bzw Proinkasso GmbH zu zahlen.

Denn angeblich muss man nun für die Nutzung eines Verbraucherschutzforums bezahlen. Dieses Geld geht dann an den Staat. Komisch nur, dass ich es dann an die Proinkasso GmbH überweisen muss. Natürlich ist dem nicht so und unser Forum ist auch weiterhin kostenlos.

Hierbei handelt es sich natürlich nicht um BooCompany welche die Mails verschicken und Geld fordern. Ob es sich allerdings um die Proinkasso GmbH handelt, welche ja scheinbar das Geld bekommen ist nicht festzustellen. Als Namen kann man bei Überweisungen ja schliesslich alles mögliche angeben, somit muss dies nicht deren Konto sein. Laut dem BooCompany Forum haben diese nichts damit zu tun.

Hier einmal die gesamte Mail: (more…)

Geld zurück bei New Ad Media

3. Jun 2008

Kunden der New Ad Media bzw. Nutzer der Webseiten

  • www.gamesite.de
  • www.movieabo.de
  • www.probino.de
  • www.vinow.de
  • www.simsen.de

haben nun die Möglichkeit ihr Geld über den Insolvenzverwalter zurück erstattet zu bekommen, sofern sie gezahlt, aber keine Leistung erhalten haben. (more…)

TSW Kommunikationsservice / TRC Telemedia AG

9. Apr 2008

Die TSW Kommunikationsservice, bzw. TRC Telemedia AG bzw. TEMARCA GmbH steht aktuell im Visier der Verbraucherschützer. Grund daür sind verschickte Rechnungen von 75 Euro. Als Rechnungsposition ist hierbei eine Telefondienstleistung angegeben.

Es wird sogar damit gedroht vor Gericht zu ziehen. (more…)

E-Plus schafft Papier-Rechnung ab

23. Feb 2008

Bei E-Plus und deren Tochtermarke BASE wird in Zukunft bei Vertragsabschluss die Online-Rechnung voreingestellt werden.

Die Papier-Rechnung kann allerdings noch angewählt werden. Allerdings sollen angeblich Neukunden in Zukunft 1 Euro ür diesen “Dienst” zahlen. ür Vertragskunden ist die Papier-Rechnung weiterhin kostenlos. (more…)

my-adventskalender.de – Keine Zahlungspflicht

21. Feb 2008

Auf der betroffenen Seite gibt es einen Adventskalender bei dem, durchs Öffnen von Türen, Gewinne abzustauben sind. Doch nach der Anmeldung gibt es erstmal eine Rechnung.

Thomas Bradler ist Spezialist ür Finanzdienstleistungen im Referat Kollektiver Rechtsschutz beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), dem Dachverband der deutschen Verbraucherzentralen. Im Interview mit Computerbetrug.de erklärt der Jurist, wie Verbraucher reagieren sollten, wenn sie Rechnungen oder Briefe von Inkassofirmen wegen der Seite my-adventskalender.de erhalten. (more…)

Avanio Monatsmitgliedschaft durch Call-by-Call Einwahl

8. Dec 2007

So beschwert sich die Verbraucherzentrale Berlin darüber, dass die Verbraucher, welche die Call-by-Call Einwahl von Avanio genutzt haben gleich eine Monatsclubmitgliedschaft erwerben zum Preis von 4,50 Euro.

Die Verbraucherzentrale dazu:

Nonsens und rechtlich nicht haltbar. Auf diese Weise kann keine Clubmitgliedschaft zustande kommen und eine monatlichen Zahlungspflicht begründet werden.

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mcn.tele.com Abzocke bei gesperrter 0900

14. Nov 2007

Der verbraucherrecht Blog berichtete kürzlich über eine Rechnung ür die Nutzung einer 0900 Nummer, abwohl diese extra ür solche Zwecke vom Verbraucher gesperrt wurde.

So sperrten Herr C. und seine Frau vor einigen Jahren die 0900 Nummern ür ihren Anschluss bei der Telekom.
Doch auf einmal flatterte eine Forderung der ConKred Inkasso GmbH ins Haus, die im Auftrag der mcn.tele.com eine, in diesem Falle eindeutig nicht in Anspruch genommene Erotikleistung der Schweizer Comhold AG.

Verbraucherschützer Joachim Geburtig von der Neuen Verbraucherzentrale rät hier auf keinen Fall zahlen! Er empfiehlt Folgendes:

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