Abmahngebühren gesenkt

Problematisch im Bezug auf Urheberrechtsverletzungen waren schon immer diverse Seiten im Internet, welche mit scheinbar kostenlosen Inhalten werben, dann allerdings rigeros Abmahngebühren einklagen, sobald man ein Stück ihrer Inhalte auf der eigenen Webseite nutzt.

So berichteten wir bereits darüber im Beitrag Vorsicht bei Bildern aus dem Web.

Nun hat die Bundesregierung ein neues Gesetz veröffentlicht, bei dem die Gebühren auf 50-100 Euro bei Erstverstoß gesenkt werden sollen. Bisher war es (leider) immer so, dass ein einfacher Stadtplan oder eine Tomate von einer anderen Webseite mal eben schnell 2000 Euro kosten konnte.

Zeit wurde es, wie wir finden. Da inzwischen sich immer mehr Betreiber und Anwälte auf solche Abmahnungen spezialisiert haben, ist sogar eine eigene Industrie entstanden. Doch diese wird nun hoffentlich ganz schnell wieder in der Versenkung verschwinden.

Webmastern sei hier lebensmittelfotos.com und die Wikipedia Commons ans Herz zu legen.

 Im Webmaster / Internet Blog habe ich gelesen:

Nun könnten einige Abmahnanwälte und deren “Komplizen”, z.B. unseriöse Webmaster, in echte Schwierigkeiten kommen. Wie sollen sie den jetzt an ihre hart verdiente Euros kommen. Damit wird ja eine halbe Industrie zerstört …

M4gic.net meint zum Thema:

Es ist kaum zu glauben aber die Bundesregierung erlässt einmal ein vernünftiges Gesetz

Doch nicht alle freuen sich wie man hier lesen konnte:

ich jedoch kann diesem Verlauf nichts Positives abgewinnen, hier steht imho eher eine neue Abmahnwelle bevor, denn dass Abmahnen wurde mit der neuen Richtlinie erleichert

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