IP-Adressen als Beweis unzureichend

Ein Forscherteam der University of Washington hat einen Test durchgeführt, der eigentlich das Verhalten von P2P-Usern prüfen sollte, zB wie diese sich in so genannten Schwärmen zusammenfinden.

Dazu wurde ein spezielles Tool entwickelt, welches sich zwar mit dem gegenüber verbindet, jedoch keine Daten tauscht. Doch auf einmal trudelten Beschwerden der Musikindustrie ein.

Diese stützen sich scheinbar auf die IP-Adresse, welche sie festhalten können. Das kein Datentranfser vorgenommen wurde und somit keine Straftat begangen wurde scheint hierbei Nebensache zu sein.

Die Forscher gingen sogar soweit die IP-Adresse zu manipilieren und sorgten so dafür das drei Netzwerkdrucker Post von den Anwälten bekamen. Dies ist besonders bedenklich, da auf diese Art Unschuldige ins Visier der Fahnder geraten können.

Sehr amüsant fand ich den Kommentar eines Users (Chef-Denker) im heise.de Forum:

Wer sich hinter einer IP-Adresse versteckt, hat etwas zu verbergen!

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