Ist die PIN Nummer sicher?

Ein interessanter Artikel, im law blog, hier einmal ein bisschen verkürzt:

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kämpft vor Gericht um die Beweisschuld umzudrehen. Vom Kunden auf die Banken, die beweisen sollen das der Fehler bei ihnen und nicht bei der Schusseligkeit des Kunden liegt.

Denn, ist der Schaden erst einmal entstanden, so gehen die Banken davon aus, dass man die PIN mit der ec-Karte zusammen aufbewahrt hat.

Strube (Kläger der Verbraucherzentrale), hält es mit starken Argumenten und drastischen Beispiel ür lausig. „Auf Mallorca“, so berichtet er, „wurde jemand angerempelt – 15 Minuten später ist begonnen worden, das Konto abzuräumen“. Woher, das ist Strubes folgerichtige Frage, soll der Dieb der ec-Karte die PIN gehabt haben? Die war, im Zweifelsfall, auf der Karte notiert, antworten die Kreditinstitute unisono.

Ob die Karten nun sicher sind wurde bereits vom Bonner Bundesamt ür Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) untersucht. Dessen Sprecher Matthias Gärtner: „Jedes technische System birgt Risiken“.

Es gebe Gutachten des BSI zu den jeweils geührten Prozessen. Das sind noch immer schwebende Verfahren. Dazu darf Gärtner nichts sagen. Aber die kategorische Haltung der Kreditinstitute rückt er überdeutlich gerade: „Die Aussage, ein Verfahren ist sicher, ist bezogen auf technische Systeme falsch!“

Einige , der von Strube vorgetragenen Thesen, wie das man bei 2 falschen Nummern, die dritte errechnen kann oder das Computersysteme inzwischen die PIN Nummern ausrechnen können sind dagegen auch eher umstritten bzw. unglaubwürdig.

Wurde die Karte gestohlen, dann sofort sperren!
Die PIN beim Eingeben abzudecken sollte eigentlich selbstverständlich sein, dennoch hier noch einmal der Hinweis.

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