Ökostrom wird teurer

Von wegem Ökostrom wird billiger… Nein er wird teurer!
So berichtet der Finanzblog auf Grundlage, eines Spiegel Artikels.

2003 kostete eine Kilowattstunde noch unter 10 Cent. Im nächsten Jahr sollen es nun bis zu 11,66 Cent werden.
Woher kommen diese Kosten?

Solarstrom ist schuld

Da Ökostrom gefördert wird und seine Wettbewerbsfähigkeit noch nicht komplett erreicht hat, zahlt der Kunde drauf.
Zwar können Wind und Wasser schon gut im Wettbewerb mithalten, allerdings hängt Solarstrom hinterher.
Solarstrom wird mit rund 50 Cent die KWh gefördert und zwar die nächsten 20 Jahre. Zum Vergleich: „normaler“ Strom kostet rund 5 Cent an der Strombörse.

Dem Marktforschungsunternehmen Europressedienst zufolge werden in Deutschland allein in diesem Jahr Solaranlagen mit einer Kapazität von 1500 Megawatt neu aufgestellt. Weil die Sonne nicht rund um die Uhr scheint, liefert eine Anlage durchschnittlich 900 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Bei Mehrkosten von 34 Cent pro Kilowattstunde bedeutet dies ür die Verbraucher eine Gesamtbelastung von neun Milliarden Euro in den kommenden 20 Jahren durch die Strompreis-Garantie des EEG.

Und es wird nicht besser. Im nächsten Jahr sollen weitere 2000 Megawatt installiert werden, zu Lasten des Verbrauchers.

“Es gibt Länder, in denen Solarenergie mehr Sinn ergibt als in Deutschlandâ€?, sagt Claudia Kemfert vom Deutschen Institut ür Wirtschaftsforschung (DIW). Hierzulande sei die Windenergie deutlich effizienter: “Windstrom wird man in einigen Jahren gar nicht mehr fördern müssen. Bei Solarstrom ist das nicht zu erwarten.â€?

Ökostrom: Ja oder nein?

Ökostrom an sich ist also gut, nur Solarstrom sollte man aussen vor lassen… zumindest vorerst.
Doch je mehr Haushalte wechseln, desto billiger wird es am Ende, hoffentlich.
Das Fazit des, Finanzblog:

Die Erwartungen werden nun enttäuscht. Das EEG sieht zwar vor, dass die garantierten Vergütungssätze ür die grünen Energien jährlich sinken, bei Solarstrom zum Beispiel um ünf Prozent. Trotzdem steigen die Gesamtkosten. Die Erklärung ist einfach: Jahr ür Jahr gehen so viele neue Anlagen ans Netz, dass die Ersparnis aus den sinkenden Vergütungssätzen aufgefressen wird.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal den Hinweis geben, einmal mit Hilfe eines Stromrechners seinen eigenen Verbrauch zu überprüfen und den günstigsten Anbieter zu wählen, evtl. sogar Ökostrom. Einen solchen Stromtarifrechner findet man auf Steckdose.de.

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2 comments

  1. Stromanbieter Wechsel

    Die Strompreise sind mit Anfang 2008 wiederinmal gestiegen. Zumindest die großen vier haben geschlossen die Preise erhöht. Mal sehen wie lange die kleinen noch durchhalten können ohne die Preise anpassen zu müssen.

  2. Es gibt neben der normalen Preissteigerung auch erheblichen Bedarf bei der Erstellung neuer Anlagen zur alternativen Energiegewinnung. Das kostet nun mal und diese kosten werden natürlich auf den Strompreis umgelegt.

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