Wie die pers. Daten durch das Internet wandern

Im law blog habe ich eben einen interessanten Artikel von Dennis Knake gelesen.

Dieser schildert dort eine Art unfreiwilligen Selbstversuch zum Thema Datenwandern.

So ist er vor kurzem umgezogen und hat somit im Impressum seiner Seite die Anschrift geändert.

Kurze Zeit später bekam er schon eine Werbesendung deren Ursprung er bei webadress.de vermutete, denn dort war seine Adresse bereits vorhanden.

Dieser Dienst gehört zu T-Info, was sich, nach einer kurzen Mail an diesen offenbarte. Dazu fragte Dennis Knake nach dem Ursprung der Daten und bekam eine überraschende Antwort

Die Daten wurden von unserem System von einer frei zugänglichen Internetseite eingelesenen. URL: www.dennis-knake.de

Wie kann es denn sein, dass T-Info sich Adressen einfach so aus irgendwelchen Impressums saugt? Und dann auch noch als gewerbliche Daten bei sich auf der Webseite veröffentlicht? Dazu sind sie noch an seine neue Telefonnummer gekommen, welche nicht im Impressum vorhanden war.

Hier ist definitiv etwas schief gegangen, aber interessant ist es ja schonmal wie sich innerhalb kürzester Zeit seine Anschrift im Internet verbreitet.

Inzwischen befindet sich die Adresse nicht mehr in textform, sondern als Bild im seinem Impressum und ich spiele mit dem Gedanken dies ihm gleichzutun.

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One comment

  1. Kleine Korrektur:

    „Dazu sind sie noch an seine neue Telefonnummer gekommen, welche nicht im Impressum vorhanden war.“

    …. nein, die Telefonnummer, die dort aufgeührt war, gehörte mir gar nicht. Vorwahl war aus Solingen und passte nicht zu meinem Datensatz. Eine entsprechende Anfrage an den Datenschutzbeauftragten von T-Info ist bereits raus. Sobald ich Feedback habe, werde ich darüber berichten. 🙂

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